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IDS Workflows

Validierungs-Workflows mit der Information Delivery Specification (IDS)

Die Information Delivery Specification (IDS) legt fest, welche Informationen BIM-Modelle enthalten müssen – und wie diese strukturiert sein sollen. IDS-Workflows stellen sicher, dass Modelle die Informationsanforderungen erfüllen, bevor Koordination, Genehmigung, Bau oder Übergabe beginnen.

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Warum IDS unverzichtbar ist

Strukturierte und regulierte BIM-Projekte stellen heute klare Anforderungen: Geometrie allein reicht nicht mehr. Modelle müssen die richtigen Informationen, Klassifikationen, Eigenschaften und strukturierten Daten enthalten – für Koordination, Genehmigungsverfahren, Bauplanung und Gebäudebetrieb.

IDS definiert diese Anforderungen verbindlich und stellt sicher, dass alle Projektbeteiligten Modelle mit konsistenten und verwertbaren Informationen liefern. Fehlen klare Vorgaben und Validierungs-Workflows, schleichen sich schnell inkonsistente Daten, fehlende Eigenschaften und fehlerhafte Klassifikationen ein – mit direkten Auswirkungen auf Modellqualität und Projektrisiko.

IDS-Workflows sind damit ein zentrales Element der BIM-Governance, der Modellqualitätssicherung und digitaler Baugenehmigungsverfahren. Sie stellen sicher, dass Modelle nicht nur geometrisch koordiniert, sondern auch informationstechnisch konform und für nachgelagerte Prozesse nutzbar sind.

Was ist eine Information Delivery Specification (IDS)?

Eine Information Delivery Specification (IDS) legt fest, welche Informationsanforderungen BIM-Modelle erfüllen müssen. IDS-Dateien definieren, welche Objekte bestimmte Klassifikationen, Eigenschaften, Parameter und Datenstrukturen enthalten müssen – damit Modelle in Koordination, Bau und Betrieb zuverlässig eingesetzt werden können.

IDS ermöglicht es Organisationen, Informationsanforderungen in einem standardisierten Format zu definieren – und Modelle automatisiert dagegen zu prüfen. Statt manueller Kontrolle übernehmen IDS-Validierungs-Workflows die Überprüfung: automatisch, reproduzierbar und nachvollziehbar.

Typische IDS-Anforderungen umfassen Objektklassifikationen, erforderliche Property Sets, Parameterwerte, Namenskonventionen und Informationsvollständigkeit. Wer diese Anforderungen in IDS-Dateien festlegt, schafft projektübergreifend einheitliche und prüfbare Lieferstandards.

IDS Workflow Page Solibri

IDS-Validierung und regelbasierte Modellprüfung

IDS-Validierung setzt auf regelbasierte Modellprüfung: Prüfregeln verifizieren automatisch, ob Modelle die definierten Informationsanforderungen erfüllen. Klassifikationen und Eigenschaften werden nicht manuell kontrolliert – sondern systematisch und reproduzierbar geprüft.

IDS-Validierung prüft Klassifikationen, Property Sets, Parameterwerte, Namenskonventionen und Informationsvollständigkeit. Die Ergebnisse zeigen klar, wo Modelle den Anforderungen entsprechen – und wo Informationen fehlen oder fehlerhaft sind.

Automatisierte IDS-Validierung steigert die Modellqualität, reduziert manuellen Prüfaufwand und stellt sicher, dass Modelle die Informationsanforderungen erfüllen – bevor Koordination, Bau oder behördliche Einreichung beginnen.

BIM Coordination page IDS

IDS-Workflows für BIM-Governance und Normkonformität

IDS-Workflows sind ein fester Bestandteil von BIM-Governance und Compliance. Organisationen nutzen IDS, um Informationsanforderungen verbindlich zu definieren und sicherzustellen, dass alle Projektbeteiligten konforme Modelle liefern. IDS-Workflows unterstützen:

  • Standardisierte Modellanforderungen und Liefervorgaben
  • BIM-Governance-Prozesse
  • Überprüfung der Informationskonformität
  • Digitale Baugenehmigungsverfahren
  • Strukturierte Übergabedokumentation
  • Lebenszyklusbezogenes Informationsmanagement

Mit IDS-Workflows stellen Organisationen sicher, dass Modelle mit konsistenten Informationsstrukturen geliefert werden – und dass diese Informationen über alle Projektphasen und Lebenszyklusstufen hinweg zuverlässig nutzbar bleiben.

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IDS-Workflows über den gesamten Gebäudelebenszyklus

Informationsanforderungen enden nicht mit der Planung. Sie gelten über den gesamten Gebäudelebenszyklus – von Koordination und Bau über Übergabe bis hin zum Betrieb. IDS-Workflows stellen sicher, dass Modelle in jeder Phase die erforderlichen Informationen enthalten.

In Planung und Koordination sichert IDS die Einhaltung der Projektvorgaben. Während des Baus unterstützen validierte Modellinformationen Planungs- und Montageabläufe. Bei der Übergabe stellt IDS sicher, dass Anlagen- und Geräteinformationen vollständig enthalten sind. Im Betrieb bilden validierte Daten die Grundlage für Facility Management und Lebenszyklusdatenmanagement.

Wer IDS-Workflows konsequent über den gesamten Lebenszyklus einsetzt, sichert eine zuverlässige Informationslieferung – und reduziert das Risiko unvollständiger oder inkonsistenter Gebäudedaten.

Solibri für IDS-Workflows und Informationskonformität

Solibri unterstützt IDS-Workflows mit regelbasierter Modellprüfung: Teams erstellen IDS-Dateien, validieren Modelle gegen Informationsanforderungen, identifizieren fehlende oder fehlerhafte Informationen – und stellen sicher, dass Modelle vor Übergabe oder Genehmigung den Projektstandards entsprechen.

IDS-Validierung, Kollisionserkennung, Modellvalidierung und Koordinations-Workflows greifen in Solibri nahtlos ineinander – für strukturierte Qualitätssicherung und Informationskonformität über den gesamten Projektablauf. Informationsanforderungen lassen sich standardisieren, Validierungs-Workflows automatisieren und eine zuverlässige Modelllieferung sicherstellen.

Solibri unterstützt Organisationen dabei, strukturierte BIM-Governance-Workflows zu etablieren, Informationslieferungen zu standardisieren und konforme Übergabeprozesse sicherzustellen.

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Häufig gestellte Fragen

Eine Information Delivery Specification (IDS) legt fest, welche Informationsanforderungen BIM-Modelle erfüllen müssen – einschließlich Klassifikationen, Property Sets, Parameter und Datenstrukturen. IDS ist ein von buildingSMART entwickelter Standard.

IDS-Validierung prüft, ob BIM-Modelle die in IDS-Dateien definierten Informationsanforderungen erfüllen.

IDS-Workflows stellen sicher, dass Modelle konsistente und vollständige Informationen enthalten – und für Koordination, Bau, Übergabe und Betrieb zuverlässig nutzbar sind.

Ja. Solibri unterstützt IDS-Validierung mit regelbasierter Modellprüfung – und überprüft automatisch, ob Modelle die definierten Informationsanforderungen erfüllen.

Ja. Solibri bietet einen IDS-Editor, mit dem Kunden IDS-Dateien erstellen und ihre Informationsanforderungen strukturiert definieren können – einschließlich Klassifikationen, Property Sets, Parameter und Namensregeln.

Der IDS-Editor steht Kunden der Stufen Solibri Advanced und Solibri Premium sowie Enterprise-Kunden zur Verfügung. Er ist über das Solibri Center zugänglich.

IDS dient dazu, Informationsanforderungen verbindlich zu definieren und sicherzustellen, dass Modelle den Projektstandards und Liefervorgaben entsprechen.

Ja. IDS-Workflows werden häufig eingesetzt, um sicherzustellen, dass Modelle die Informationsanforderungen erfüllen, bevor sie für digitale Baugenehmigungsverfahren eingereicht werden.

BIM-Modelle konsequent gegen Informationsanforderungen und Compliance-Standards prüfen

IDS-Workflows helfen Organisationen, Informationslieferungen zu standardisieren, Modelldaten zu validieren und eine konforme Modellübergabe über alle Projektphasen und Lebenszyklusstufen hinweg sicherzustellen.